Dass die Überlieferung um die schöne Helena, deren Entführung durch den stürmischen Prinz Paris, den Sohn des trojanischen Königs Menelaos, den trojanischen Krieg auslöste, ist vielen bekannt. Auch, dass wieder einmal die Götter ihre Hände im Spiel hatten, lässt sich nicht verschweigen. Wie es allerdings nach der Zerstörung Trojas mit dem überlebenden trojanischen Prinzen Æneas weiterging, ist eher weniger bekannt. Eine Lesart der Heldensage schildern die Gesänge des Dichterfürsten der Antike, die Æneis des Vergil.

Diese Geschichte brachte die Klasse 9a, als Ergebnis eines Dramenprojektes im Fach Deutsch, gekonnt auf die Bühne. Der Klassen-und Deutschlehrer übersetzte hierfür eigens das Libretto von Nahum Tate (1652-1715) aus dem Englischen und adaptierte es für die Schulbühne.
Hier die Handlung in Kürze: Dido, die Gründerin und Königin von Karthago, ist unsterblich in Æneas verliebt. Durch göttliche Missgunst wird eine böse Intrige geschmiedet, die am Ende zur Trennung der Liebenden führt. Dido sieht in ihrer Verzweiflung keinen anderen Ausweg aus ihrer Aporie, als den Tod.

Mit sehr wenig Technik, ohne Mikrofone, mit schlichten Kostümen und einer barocken Tanzeinlage entführten die Schülerinnen und Schüler die gespannten Zuschauer in die antike Sagenwelt. Durch den bewussten Verzicht auf moderne Technik sollte die Tragödie auf das Wesentliche reduziert und dadurch wirkungsvoller werden. Diesem scheinbaren Paradoxon war die gesamte Inszenierung geschuldet, denn nicht durch viel Technik – so das dramaturgische Konzept – wird ein Stück gut, sondern durch das Können der Mitwirkenden, die hier im Mittelpunkt stehen sollten. Und dessen waren sich am Ende der Aufführung alle gewiss: Motivation und Engagement, Fleiß und Bereitschaft, Zeit zu investieren können ohne Schwierigkeiten eine Realschulklasse in eine Schauspieltruppe, ein Schulfoyer in eine klassische Dramenbühne verwandeln. Herr Mau konnte dazu nur noch bemerken: „Schade, dass das Drama so kurz war!“, und spendierte der ganzen Klasse eine Einladung zum Pizzaessen.

 

  • Wintersporttag 2017

    Die Realschule Ailingen hat sich erneut aufgemacht, um verschiedene Wintersportarten zu erleben. Bei bestem Wetter konnten die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassen verschiedene Sportarten ausprobieren und gemeinsam tolle Erfahrungen sammeln. Der diesjährige Wintersporttag fand am 16. Februar statt.

     

     
  • JtfO - Handball

    Gleich 6 Mannschaften meldete die Realschule Ailingen zu den diesjährigen Jugend trainiert für Olympia - Handball Meisterschaften an. Los ging es am 24.01.2017 für die Mannschaften WK 3 (Jahrgang 2002-2005) Mädchen und Jungen in Kressbronn. Dieses Kreisfinale diente als Qualifikation für das RP-Finale.

     

     
  • Neue Kollegen an RSA

    Fünf neue Kolleginnen und einen neuen Kollegen dürfen wir an der Realschule Ailingen willkommen heißen. Von der freien Schule Wangen im Allgäu ist Cordula Brielmaier zu uns gekommen sie unterrichtet die Fächer Mathematik, Physik, Chemie und NWA und ist zugleich Klassenlehrerin de 7c. Aus Überlingen, wo sie am Constantin-Vanotti-Gymnasium unterrichtete, dürfen wir Serap Kumak begrüßen.

     

     
  • Gelungene WVR-Projekte

    Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a leisteten in ihrer WVR-Projektwoche eine ganze Menge. Die Klasse realisierte drei große Einzelprojekte und  erwirtschaftete so mit unterschiedlichen Aktionen über 800€. Davon spendeten sie fast 500€ an gemeinnützige Organisationen. Der Rest kam der Klassenkasse zu Gute.

     

     
  • Sterne, Sterne, Sterne...

    Man darf sich schon jetzt auf das Adventskonzert am Sonntag, den 13. Dezember freuen. Denn dieses Jahr wird zum ersten Mal im Anschluss an das traditionelle Konzert ein kleiner Weihnachtsmarkt vor der katholischen Kirche zum Verweilen einladen. Die praktischen Fächer Mum und Technik beschäftigen sich schon seit den Herbstferien mit ihrem Beitrag zu diesem Adventsmarkt.

     

     
  • Realschule on Ice

    Einige der Kollegen haben in den vergangenen Wochen ihren Sportunterricht genutzt um mit ihren Schülern gemeinsam einen Besondern Ausflug zu machen. Gewappnet mit Schlittschuhen fuhren sie mit dem Stadtbus nach Friedrichshafen und eroberten dort die Eislaufbahn vor dem Einkaufszentrum.

     

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