Gemeinhin gilt das Klettern als Abenteuer- und Erlebnissportart. Genau das ist der Ansatzpunkt der diesen Sport zu einem pädagogischen und sogar zu einem therapeutischen Mittel werden lässt. Gerade das „Erleben“ spielt in der heutigen Pädagogik eine gesteigerte Rolle. Dies hängt natürlich mit den sozialen und kulturellen Umfeldern zusammen in denen viele Kinder aufwachsen.

Zum einen enthält der Klettersport an sich schon Erfahrungsaspekte wie Vertrauen, Verantwortung etc., für viele hören die Möglichkeiten jedoch beim Hochklettern und wieder abgelassen werden auf. Das man an einer künstlichen Kletterwand jedoch eine Vielzahl an Spielen und Übungen mit Gruppen durchführen kann, die zielgerichtete Förderungen beinhalten, oder zur Aufarbeitung bestimmter Themen, wie beispielsweise Gewalt etc. dienlich sind, ist weitestgehend unbekannt.
Durch das Klettern eröffnen sich vielfältige Fördermöglichkeiten. Diese sind u. a.:

im kognitiven Bereich

  • Förderung von Fertigkeiten zur Problemlösung
  • Förderung der Konzentration
  • Entwicklung von Handlungskompetenzen

im emotional- affektiven Bereich

  • Förderung der taktilen Wahrnehmung durch ertasten von verschiedenen Griffformen und Oberflächen
  • Förderung der Raum-Lage-Wahrnehmung (vestibuläre Wahrnehmung)
  • Förderung der kinästhetischen Wahrnehmung (Bewegungsempfinden)
  • Förderung der Selbstwahrnehmung/ Entwicklung des Körperschemas

im motorischen Bereich

  • Dauerhafte Erhöhung des Muskeltonus
  • Förderung der Hand-Auge-Koordination
  • Förderung der Bewegungskreativität
  • Bewusstmachung von Bewegungen
  • Erlernen von kontrollierten und ruhigen Bewegungen

im sozialen Bereich

  • Förderung der Eigenverantwortlichkeit
  • Verantwortung für die Sicherheit anderer erleben
  • Teamarbeit erleben
  • den Sport miteinander erleben

 

Weiterentwicklung und beständige Überarbeitung unserer Arbeitsgemeinschaften und Projekte sind Grundpfeiler des Schulkonzeptes.

 

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