Es ist geschafft, die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse mit Wahlpflichtfach Technik konnten ihr großes Holzwerkstück - einen Sofasessel - nun endlich mit nach Hause nehmen. Eine große handwerkliche Herausforderung stellt die aufwendige Verbindung an allen Eckpunkten des Holzrahmens dar. Viele Wochen haben sie daran mit Japansäge und Stechbeitel gearbeitet.

Schrauben und Nageln kann jeder, aber ohne Akkuschrauber und metallische Helferlein zwei Holzteile sauber miteinander zu verzahnen ist eine große Kunst. Die Schlitz und Zapfenverbindung macht den Sofasessel nicht nur stabil, sondern auch optisch zu einem Hingucker.

Präzise mussten die Schlitze aus den 28mm dicken Fichtenlatten ausgestemmt werden. Anschließend muss aus einer weiteren Latte das passende Gegenstück, der Zapfen, gesägt werden. So wurden alle vier Ecken der Rahmen vorbereitet. Ohne den Einsatz von Metallwinkeln oder Schrauben wurden dann die Rahmenteile miteinander verleimt.

Zwei weitere Rähmen, die aus jeweils vier ungehobelten Holzlatten bestehen, bilden Sitzfläche und Lehne. Nach Fertigstellung wurden diese Rähmen mit Stoffresten bespannt. Als Polsterung wurde der Schaumstoff aus alten Turnmatten, der abgerissenen Sporthalle, recycled. Den Polsterbezug durften die Schülerinnen und Schüler sich individuell zusammenstellen.

 

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