Der erste Robotik-Wettbewerb der Firma ifm für junge Programmierer fand am 18. April in der Seesporthalle in Kressbronn statt. Auch die Realschüler aus Ailingen waren dabei – und platzierten sich im oberen Drittel. Schule und Unternehmen betonen die Bedeutung der Kooperation für beide Seiten.

Nach begrüßenden Worten von Schulleiter Reinhard Großmüller und ifm-Manager Bernhard Bentele, mit denen die erste „ifm-School-Robotics-Challenge“ eröffnet wurden, stellte Realschullehrer Burkhard Mau – Vater der LEGO-Mindstorms-Idee an der Parkrealschule in Kressbronn – die Regeln und den Ablauf für den Wettbewerb vor.

Alle 42 Schülerinnen und Schüler in 14 Teams mussten ihre LEGO-Mindstorms-Roboter in einer einstündigen Vorbereitungszeit so programmieren, dass diese autonom einen Parcours mit unterschiedlichen Aufgaben absolvieren konnten. In mehreren Durchgängen konnten nun die verschiedenen Teams von Schülerinnen und Schülern aus der Parkschule Kressbronn, aus der Realschule Ailingen, aus dem Bildungszentrum Blumberg, und aus der Mädchenrealschule Klösterle in Ravensburg ihr Können beweisen.

Bald schon mussten Roboter umgebaut, Programme umgeschrieben und an die Aufgabenstellung angepasst werden. Strafpunkte wurden vergeben, wenn eingezeichnete Linien über- oder durchfahren bzw. berührt wurden. Punkte gab es, wenn Kugeln in die dafür vorgesehenen Felder verbracht und Ringe mit den beweglichen Greifarmen der Roboter eingesammelt wurden.

Während des ganzen Vorgangs wachten Schiedsrichter über den regelkonformen Ablauf des Wettbewerbs. Nach einer Mittagspause, in der die Schülerinnen und Schüler mit freien Speisen und Getränken von der Firma ifm versorgt wurden, ging es in die zweite Phase des Wettbewerbs.

Punkte wurden gesammelt, Programme optimiert und Roboter umgebaut. Wertungen wurden vorgenommen, bei denen es um Perfektion und Geschwindigkeit ging. Nach den vorgesehenen Durchgängen errang die Mädchenschule Klösterle den ersten Platz für die Unterstufe, und das Bildungszentrum Blumberg Platz 1 der Mittel- und der Oberstufe.

Die Realschule Ailingen belegte den 3. Platz der Unterstufen- und den 4. der Oberstufenwertung. Für die Unterstufe nahmen Florian Simanowski (6c), Luca Kettler (7c) und Luca Knörr (6. Klasse vom Graf-Zeppelin-Gymnasium), für die Oberstufe Daniel Kabelkov (9a), Florian Veit (9a), Florian Halder (9b), Michelle Schubert (9b) und Marco Tolic (9c) als Robotik-Freaks teil. Alle Teams erhielten Geldpreise und eine Urkunde.

„Bei diesem Wettbewerb gibt es nur Gewinner und keine Verlierer“, hob Technical Officer Frank Watzlawik hervor. Die Freude am Programmieren, die Motivation und der Teamgeist stünden im Vordergrund, so der ifm-Sprecher. Das 1969 in Tettnang gegründete und heute weltweit aktive Unternehmen für Sensoren möchte durch die Kooperation mit Schulen das Interesse von Jugendlichen am Programmieren wecken und für die Möglichkeiten moderner Technologien sensibilisieren.

Mit diesem Programmierwettbewerb, das alljährlich stattfinden soll, unterstreicht ifm die Bedeutung von Bildungspartnerschaften mit Schulen, um den Schülerinnen und Schülern Ausbildungsmöglichkeiten in ihrer Zukunftsbranche aufzuzeigen. Die Veranstaltung wurde von ifm finanziert, den Einkauf der teuren Mindstorms-Bausätze besorgte Simone Laudon von BBQ Berufliche Bildung gGmbH. .

 

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