Die beiden erfahrene Umweltpädagoginnen Angelika Eckstein und Sylvia Koß begleiteten eine Woche lang die Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe 6. Im nahe gelegenen Gerbewald weckten sie an diesen Tagen Aha-Erlebnisse, Begeisterung und Neugierde. Das unmittelbare Erleben, Begreifen und Erforschen des Waldes und dessen Bewohner stand bei diesem umweltpädagogischen Angebot innerhalb der Projektwoche im Vordergrund.

Die Schülerinnen und Schüler waren auf der Suche nach den verschiedensten Tierspuren. Dazu zählen nicht nur die Abdrücke der Hufe und Pfoten im weichen Waldboden. Fraßspuren an Tannenzapfen, Gewölle, Behausungen und sogenannte Tatorte lassen Rückschlüsse auf Tiere und deren Lebensraum zu. Ausgerüstet mit Kescher und Becherlupe konnten auch die am Bachlauf oder im Wasser lebenden Tiere untersucht werden. Am mobilen Mikroskop konnten die Larven der Köcherfliege mit ihren spannenden Wohnröhren genauer beobachtet werden.

Vom Fund des Teichmolches waren Alle sehr begeistert. So wanderte die Becherlupe durch viele Schülerhände um die leuchtend orangene Bauchseite des Molches zu bestaunen. Zudem hatte der Molch die für die Paarungszeit typischen rundlichen, dunklen Punkte am gesamten Körper. Ausgesprochen intensiv erlebten die Schülerinnen und Schüler in dieser Woche die Natur. Die beiden Umweltpädagoginnen weckten Begeisterung für jeden noch so kleinen Fund. Ein herzliches Dankeschön an Angelika Eckstein und Sylvia Koß sowie an die Stadt Friedrichshafen, die auch dieses Jahr die gesamten Kosten für den Workshop übernommen hat.