Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6a begaben sich am 21.11.2016 mit Frau Wolf und Frau Erdem auf abenteuerliche Reise zur Burg Wildenstein im schönen Donautal. Nach einem schweißtreibenden 6 Kilometer langen Aufstieg zur Burg wurden die Schüler und Lehrer mit einem italienischen Festmahl begrüßt. Im Anschluss gab es durch den Burgherrn eine persönliche Besichtigung.

Die Burganlage stammt aus dem 11. Jahrhundert und beherbergte den Grafen von Zimmern und seine Gemahlin. Der Bauzustand der Spornburg entspricht noch heute dem unveränderten Zustand von 1554. Sowohl Hauptburg als auch Vorburg stehen auf künstlich abgeschrofften Felsen und sind nur über Brücken zugänglich. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg ernannte die Burg zum Denkmal des Monats im April 2016.

Am darauffolgenden Tag wurden die Schülerknappen und Maiden von Graf Helmutius zum kleinen Rosse in Empfang genommen, der auch ihre Ausbildung zum Ritter verfolgte. Mit einer feurigen Mutprobe mussten die angehenden Ritter zunächst einen passenden Namen wählen, wie z.B. Ale der schwarze Ritter, Moritz der Weise oder Alexa der Rotfuchs. Für die Knappen und Maiden ging es dann weiter zu einem spannenden und sehr erfolgreichen Kreuzzug. So mussten sie beispielsweise hohe Mauern im Team erklimmen, dunkle Höhlen besteigen oder „blind“ durch die Nacht laufen.

Um die Gunst des „Weibes“ und des „Mannes“ zu erlangen oder um die Drachen mit Späßen zu verwirren, erlernten die Schüler am dritten Tag allerhand Künste der Gaukelei. Ihre Künste durften die Schüler dann in einer Aufführung unter Beweis stellen. Wie es sich für richtige Ritter, Maiden und Drachenjäger gehört, erfolgte am Abend das Drachenjägermahl mit selbstgemachtem Stockbrot am Lagerfeuer.

Am vierten Tag erfolgte ein Kreuzzug zum etwa 2 Kilometer entfernten Eichfelsen mit wunderschönem Blick auf die Burg Wildenstein. Den Schülern begegneten verschiedene Gefahren, die sie mit Bravour meisterten. Als sich ihre Königin verletzte waren sie vor die Herausforderung gestellt nur aus den Materialien im Wald eine sichere, bequeme und stabile Trage zu bauen. Eine Reise zurück in die Zeit ohne Maschinen und Strom. Diese Aufgabe erledigten alle Schüler hervorragend und mit vollster Zufriedenheit ihrer Königin. Am Eichfelsen angekommen wurden die angehenden Ritter mit einem herrlichen Ausblick über das Donautal belohnt. Über die Freude ihres gelungen Kreuzzuges, begannen die Schüler in Jubelschreie zu verfallen und lobten die Taten mit selbstgeschriebenen Gedichten.

Nach den Strapazen des Vormittags durften die Schüler mit Hilfe einer Strickleiter und gesichert an einem Kletterseil in den etwa 4-5 Meter tiefen und fensterlosen Kerker hinabsteigen. Am Ende des Tages erfolgte durch Graf Helmutius zum kleinen Rosse der heldenreiche Ritterschlag mit Überreichung einer Urkunde als Lohn für die Strapazen.

Am fünften Tag verließen die Ritter, Drachenjäger und Maiden gestärkt durch ein ausgiebiges und leckeres Frühstück die Burg Wildenstein entlang der Donau und traten ihre Heimatreise an. Der Schullandheimaufenthalt war ein gelungener Erfolg zur Förderung der Klassengemeinschaft und den Schülern wurde bewusst, dass der Beitrag von jedem Einzelnen ein Lernen mit Freude und Leichtigkeit in der Gemeinschaft bewirken kann.

Die Schüler „rappten“ die Woche folgendermaßen:

„Burg Wildenstein ist echt cool, tausendmal besser als die Schul´.
Man glaubt es kaum, aber es ist wahr, und alle Kinder schreien Hurra Hurra.
Herr Roeßel zeigt uns den Weg, wie die Klasse zur Gemeinschaft geht.
Die Betten sind echt fein, deswegen wollen wir nicht mehr heim.
Hurra, Hurra Burg Wildenstein

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  • Sehnsucht nach dem Meer

    Am Montag, den 18. Mai brachen unsere Neuntklässler zu einem Segeltörn im Ijsselmeer auf. Bis zum Freitag, den 22. Mai werden sie im Wattenmeer unterwegs sein, einige der wunderschönen Westfriesischen Inseln anfahren und die frische Seeluft genießen können.

     

     
  • 500€ für Technikprojekt

    Im Juli haben Schüler und Schülerinnen aus Klassenstufe sechs bis acht zwei mobile Holzöfen gebaut. Verwendung fand einer der wohl ältesten Baustoffe überhaupt - Lehm. Im Dezember gewann das Projekt beim Wettbewerb der Sparda-Bank nun 500€.

     

     
  • WVR-Projekt der 7b

    In der Projektwoche vom 2. bis 6. März hat die Klasse 7b, mit Unterstützung des Weltladens in Friedrichshafen, Fairtrade-Produkte verkauft. Das Konzept „Globales Klassenzimmer“ des Friedrichshafener Weltladens zielt seit etlichen Jahren darauf, Jugendlichen die globalisierte Welt als „eine Welt“ nahezubringen und ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge zu vermitteln.

     

     
  • Schooljam in Stuttgart

    Bereits um 10.00 Uhr starteten wir mit unserem 9-Sitzer in Richtung Stuttgart, sodass wir pünktlich, entsprechend dem Zeitplan, um 13.00 Uhr im „Backstage-Bereich“ des Club Zentral eintrafen. Nachdem alle Bands eingetroffen waren gab es eine kurze Besprechung und anschließend durften wie als erste mit dem Soundcheck starten.

     

     
  • Schule früher - Schule heute

    Wir schreiben das Jahr 2016 und befinden uns im Klassenzimmer der Klasse 5a. Die Sozial-AG hat an diesem Tag eine schulische Zeitreise der besonderen Art geplant. 12 Senioren und Seniorinnen besuchten uns in der Realschule Ailingen, um herauszufinden, was sich im Schulalltag tatsächlich seit ihrer Schulzeit verändert hat.

     

     
  • Einschulung Klasse 5

    Am Dienstag, 12.09.2017 war es endlich soweit – Schulleiterin Svenia Bormuth begrüßte mit den Klassenlehrern Johannes Fuchs und Pascal Kaiser 54 neue Schülerinnen und Schüler an der Realschule Ailingen.

     

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